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„Das Homeoffice wird bleiben”
  • Pandemiebedingt arbeiten derzeit beim mittelständischen Elektrotechnik-Unternehmen Klebs+Hartmann weite Teile der Belegschaft im Homeoffice.
  • Den Weg dorthin erleichtert hat die schon vor Corona begonnene Umstellung auf das „papierlose Büro“ sowie eine für Neues aufgeschlossene Geschäftsführung.
  • Die Erfahrungen im Betrieb zeigen: Die Arbeit im Homeoffice kann produktiver sein, ist aber nicht für alle Beschäftigten geeignet.

Für die Zeit nach Corona prophezeit Geschäftsführer Dr. Rudolf A. Maleri: „Das Homeoffice wird bleiben, wenn auch in geringerem Umfang.“

Klebs+Hartmann ist das, was man sich unter einem traditionellen mittelständischen Handwerksbetrieb vorstellt. Das Unternehmen mit Sitz in Ludwigshafen existiert seit 1904 und versorgt mit seinen etwa 130 Mitarbeiter*innen Industrie- und Gewerbekunden in allen Bereichen der Elektrotechnik – vom Elektromotor über Schaltanlagen und Elektroinstallationen bis hin zu Automatisierungstechnik. Geführt wird es seit 2017 von Dr. Rudolf A. Maleri. So weit, so typisch. Denn eigentlich ist der 50-Jährige Naturwissenschaftler. Sechs Jahre lebte er in Südafrika, promovierte dort in Zoologie und Ökotoxikologie. Zurück in Deutschland arbeitete er zehn Jahre lang bei einer Unternehmensberatung, bevor er zu Klebs+Hartmann kam. „Mein Lebenslauf ist nicht unbedingt, was man geradlinig nennen würde. Mir sind auch andere Kulturen und Arbeitsumgebungen vertraut. Das hilft in einer Führungsfunktion und sicherlich auch in einer Krise wie Corona“, erklärt Maleri, der sich selbst als Führungskraft sieht, die auch aufgeschlossen für Neues ist.

Das papierlose Büro: Basis für jedes Homeoffice

Pandemiebedingt gilt derzeit bei Klebs+Hartmann: Wer kann, arbeitet von zuhause. Etwa 40 Prozent der Beschäftigten haben einen Büroarbeitsplatz, etwa Buchhaltung, Vertrieb, technische Zeichner*innen oder Automatisierungstechniker*innen. Ein Großteil dieser Kolleg*innen ist im Homeoffice. Die Grundlagen dafür, dass dies weitgehend reibungslos funktioniert, wurden schon vor Corona gelegt. Die Geschäftsführung hatte sich dem Thema „papierloses Büro“ angenommen, um den „Papier-Irrsinn“ zu beenden, wie Maleri es nennt. „Unsere ganze Buchhaltung wurde damals ausgedruckt, zum Teil in mehrfacher Ausführung. Wir sind in einem Wust von Papier erstickt. Jedes Jahr haben wir unvorstellbare Mengen entsorgt.“ Deshalb sollten die Prozesse verschlankt und digitalisiert werden. Im November 2019 begann das Unternehmen die INQA-Beratung unternehmensWert:Mensch plus. Gemeinsam mit den Beschäftigten wurde geschaut: Wo lassen sich Abläufe vereinfachen? Was lässt sich digital lösen? Welche Arbeitsplätze sind betroffen? Und welches Equipment braucht man dafür? Und dann kam Corona.

Am besten sind gemeinsam entwickelte Lösungen

„Als wir unerwartet schnell auf das Homeoffice umschalten mussten, war diese Vorarbeit wie ein Jackpot für uns“, erinnert sich Maleri. „Wir konnten quasi aus dem Stand Homeoffice-Arbeitsplätze implementieren und die Gedanken und Planspiele aus der uWM-Beratung in die Praxis umsetzen.“ Gut funktioniert hat das auch, weil die Lösungen zuvor aus der Belegschaft heraus entwickelt wurden – aus jeder Abteilung waren Kolleg*innen vertreten und brachten ihre Erfahrungen und Ideen in einen Lenkungskreis mit ein. Dennoch ist klar: Auch das digitale Arbeiten läuft nicht ohne Reibungsverluste. Nicht selten haben die Beschäftigten mit Problemen bei der Internetverbindung zu kämpfen, sei es zuhause oder im Büro aufgrund der Überlastung der Netze. Nicht alle Mitarbeiter*innen sind laut Maleri zudem fürs Homeoffice geeignet, nicht allen tut es gut. Ob es letztlich funktioniert, hängt neben den technischen Voraussetzungen daher auch maßgeblich von der individuellen Zusammensetzung der Belegschaft und guter Führung ab.

Homeoffice kann dabei durchaus zu mehr Produktivität führen, weiß Maleri. Zum Beispiel wenn sich Beschäftigte weniger gestresst fühlen, weil das Pendeln wegfällt, sie zu ihren eigenen Zeiten arbeiten können und sie nicht ständig gestört werden. Das sei ein großes Plus für Betriebe und Beschäftigte. Aber eben nur die eine Seite der Medaille. „Eine gesellige Kollegin wird im Homeoffice unglücklicher sein als ein introvertierter Kollege, der gern allein vor sich hinarbeitet. Als Führungskraft muss man seine Mitarbeiter*innen richtig einschätzen und entsprechend einsetzen. Manche Arbeiten – insbesondere in Werkstatt und Service – lassen sich im Homeoffice schon aus technischen Gründen nicht realisieren. Das verlangt auch von den Beschäftigten eine realistische Selbstreflektion.“ Daneben braucht es einen funktionierenden Arbeits- und Gesundheitsschutz. So hat das Unternehmen einerseits massiv in die technische Ausstattung für die Heimarbeitsplätze investiert, etwa in Notebooks, Monitore und Schreibtischstühle. Andererseits sieht es Maleri als Führungsaufgabe, darauf zu achten, dass Beschäftigte im Homeoffice gesund bleiben und keinen Burnout erleiden. Wichtig dabei vor allem: die strikte Trennung zwischen Arbeit und Privatleben.

Bedingung fürs Homeoffice: „Die Qualität der Arbeit muss stimmen“

Bei allem Für und Wider: „Das Homeoffice wird bleiben“, ist Geschäftsführer Maleri überzeugt, „wenn auch in geringerem Umfang.“ Nach der Pandemie soll bei Klebs+Hartmann weiterhin tageweise Homeoffice ermöglicht werden. Wer möchte, soll zum Beispiel eine Hälfte der Woche von zuhause arbeiten können und die andere Hälfte im Büro. Denn Homeoffice sei für viele Mitarbeiter*innen wirklich attraktiv, gerade bei Pendler*innen. „Ich bin aufgeschlossen für neue Arbeitszeitmodelle, zum Beispiel durch meine Erfahrungen in Südafrika. Auch wenn es im Handwerk praktische Grenzen gibt, lässt sich doch viel ausprobieren. Entscheidend für mich ist, dass die Qualität der Arbeit stimmt und die Beschäftigten gesund bleiben. Nicht, ob jemand vorbildlich ‚nine to five‘ arbeitet.“ Was es dafür braucht? „Die Selbstverantwortung der Mitarbeiter*innen und eine offene Fehler- und Vertrauenskultur im Betrieb“, so Maleri.

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