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Einsamkeit geht alle an

Alleinsein heißt nicht einsam sein. Aber je mehr wir von anderen isoliert sind, desto größer ist das Risiko für Einsamkeit. Und trotzdem können sich Menschen auch in Gesellschaft einsam fühlen. Wie viele Menschen sind von Einsamkeit betroffen? Wer ist besonders gefährdet? Und was lässt sich dagegen unternehmen? Im aktuellen Themenschwerpunkt werden diese und weitere Fragen rund um Einsamkeit beantwortet.

Daten zu Einsamkeit

In Fachkreisen fallen unterschiedliche Angaben über die Anzahl derjenigen in Deutschland, die sich einsam fühlen. In etwa sind es 9 bis 14 Millionen Menschen. Die Studiendaten zeigen ein nicht eindeutiges Bild, denn es kommt immer darauf an, wie Einsamkeit erfasst wird. Wird zum Beispiel nur eine Frage gestellt, wie häufig man sich einsam fühlt oder werden mehrere Fragen gestellt, die auch zwischen sozialer und emotionaler Einsamkeit unterscheiden. Denn soziale Isolation trägt zwar zu Vereinsamung bei, muss es aber nicht, weshalb die Unterscheidung von Einsamkeit und Isolation wichtig ist. Fakt ist, dass sich eine erhebliche Anzahl der Deutschen von Zeit zu Zeit einsam fühlen. Das Phänomen hat sich mit den Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie nun verschärft. Mehrere aktuelle Befragungen zeigen einen Anstieg des Einsamkeitsempfindens bei den Menschen während der Pandemie.

Wer sind die Einsamen?

Es sind sowohl jüngere als auch ältere Menschen betroffen. Besonders vulnerabel sind wir in Übergangssituationen im Leben, wie dem Einstieg in Studium, Ausbildung, Beruf und Rente oder wenn uns Schicksalsschläge ereilen, wie Trennungen oder Verluste. Alleinlebende, Alleinerziehende, Singles, pflegende Angehörige sowie Menschen mit Migrationshintergrund, eingeschränkter Mobilität, gesundheitlichen Problemen, niedriger Bildung oder geringen finanziellen Möglichkeiten haben ein erhöhtes Risiko.

Wie gefährlich ist es, sich einsam zu fühlen?

Fühlen wir uns einsam, so erlebt unser Körper eine permanente Stressreaktion, weshalb Einsamkeit krank machen kann. Die Studienlage hierzu ist eindeutig: Einsamkeit stellt ein erhebliches und ernst zu nehmendes Risiko für die psychische und körperliche Gesundheit dar. Je länger sich Menschen einsam fühlen, desto größer ist das Risiko für Depression, Demenz, Herz-Kreislauferkrankungen und Schlafstörungen. Und es ist ein Teufelskreis, denn einsamen Menschen fällt es schwerer wieder soziale Kontakte aufzubauen. Nicht jede und jeder hat die Möglichkeit aus eigener Kraft aus der Einsamkeit herauszukommen.

Was kann die Gesellschaft tun?

Gefragt ist die ganze Gesellschaft, denn Einsamkeit ist vielfältig und geht alle an. Einsamkeit ist ein Thema über das eine Gesellschaft offen und nicht stigmatisierend sprechen muss. Denn die Scham kann groß sein. Die aktuell erhöhte Aufmerksamkeit für das Thema in der der Pandemie, kann auch genutzt werden für eine Enttabuisierung und für eine Stärkung des solidarischen Miteinanders.

Was kann die Politik tun?

Einsamkeit hat vielfältige Ursachen und stellt sich vielseitig dar. Entsprechend vielfältig müssen auch politische Strategien und Maßnahmen sein, um Einsamkeit vorzubeugen und diese zu bekämpfen. Dabei reicht es nicht Angebote und Räume für Begegnungen vor Ort zu schaffen. Auch die Veränderung struktureller Rahmenbedingungen ist nötig, um Einsamkeit zu überwinden helfen. Gefragt sind dabei Kommunen, Länder und auch der Bund. In anderen Ländern gibt es bereits politisch strukturiertes Vorgehen gegen Einsamkeit, zum Beispiel in Form von Aktionsplänen, wie in den Niederlanden und der Schaffung von Einsamkeitsministerien, wie in Großbritannien und neuerdings auch in Japan. Die Bundesregierung schaut sich diese Konzepte an und prüft, ob über die bisher geschaffenen Instrumente hinaus Handlungsbedarf auf der Bundesebene besteht.

Was kann ich tun, wenn ich mich einsam fühle?

Generell gilt, die regelmäßige Pflege von Kontakten hilft. Dies kann analog oder digital stattfinden. Neue Kontakte zu knüpfen fällt schwer, besonders in Pandemie-Zeiten, und noch schwerer, je länger man einsam ist. Ein kleines Gespräch, im Hausflur, auf der Straße oder beim Einkaufen, kann hier schon hilfreich sein. Außerdem gibt es offizielle Angebote von Krisen- und Hilfstelefonen sowie zur Stärkung der sozialen und digitalen Teilhabe, die indirekt helfen Vereinsamung vorzubeugen. Diese Angebote sind hier zusammengefasst.

Vom BMFSFJ geförderte Angebote für …

Familien, Kinder und Jugendliche:

Ältere Menschen:

Alle Generationen:

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