Ziele und Partner*innen der Offensive
  • Gemeinsam für die Stärkung der psychischen Gesundheit in allen Lebenswelten – dafür steht die Offensive Psychische Gesundheit
  • Das bisher einmalige Bündnis wird angeführt von einer ressortübergreifenden Initiative von BMAS, BMG und BMFSFJ.
  • Sie wird unterstützt von bereits mehr als 40 Akteur*innen der Prävention in Deutschland.

Jeder Mensch kennt psychische Belastungen, sei es in Form von Stress, Trauer, depressiven Verstimmungen, Ängsten oder ähnlichem. Und jeder Mensch kann aus dem psychischen Gleichgewicht geraten als Folge anhaltender belastender Lebensumstände oder individueller Veranlagungen. Doch nach wie vor gibt es wenig offenen Umgang in der Gesellschaft mit psychischen Belastungen und psychischer Überforderung. Das erschwert oder verhindert die notwendige Hilfe und Behandlung mit den individuellen, betrieblichen und gesellschaftlichen Folgekosten. Hier setzt die Offensive Psychische Gesundheit an, zu der sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie zentrale Akteur*innen der Prävention und Fach- und Betroffenenverbände zusammengeschlossen haben. Das breite Bündnis hat sich drei Ziele gesetzt:

Mehr OffenheitDie Offensive will mehr Offenheit im Umgang mit psychischer Gesundheit bzw. psychischen Belastungen in der Gesellschaft schaffen – ob im Beruf, in Schule oder Studium, im Ruhestand, im Verein, in der Familie oder im Freundeskreis. Stärkere VernetzungDie Offensive möchte die Präventionsakteur*innen und Multiplikator*innen stärker vernetzen und ihre Hilfsangebote lebensweltübergreifend noch enger verzahnen. Besserer ZugangBetroffene sollen eine bessere Übersicht der Präventionsangebote erhalten, damit sie diese noch einfacher finden und frühzeitig nutzen können.

Stimmen zum Start der Offensive

Stimmen der First Starter*innen

Wer sind die Partner*innen der Offensive?

Zu den Partner*innen der Offensive Psychische Gesundheitgehören wichtige Akteur*innen der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention. Das sind neben gesetzlichen und privaten Krankenkassen auch Unfallversicherungsträger und Berufsgenossenschaften, die Bundesagentur für Arbeit, berufsständische Verbände von Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen sowie Bündnisse und Betroffeneneinrichtungen im Bereich psychische Gesundheit.

Die Partner*innen [zum Start der Offensive] sind im Einzelnen:

Was macht die Offensive Psychische Gesundheit?

Die Offensive sorgt für Sensibilisierung, Vernetzung und Aktivierung: In einer breit angelegten Informationskampagne wird die Offensive der Öffentlichkeit bekannt gemacht und ihrem Anliegen – mehr Offenheit im Umgang mit psychischer Gesundheit – Sichtbarkeit verliehen. Ein Gesprächsleitfaden unterstützt Menschen, mit anderen über psychische Belastungen und Erkrankungen zu reden und auf diese Weise zu mehr Offenheit beizutragen. Darüber hinaus setzt sich die Offensive gemeinsam mit ihren Partner*innen für eine stärkere Vernetzung der bestehenden Präventionsangebote ein.  

In zwei Dialogveranstaltungen erhalten die Präventionsakteur*innen und Multiplikator*innen Raum für eine Bestandsaufnahme und gemeinsamen Austausch, die Verabredung gemeinsamer Ziele und die Formulierung von Anforderungen an die Politik. Die Erkenntnisse der Fachdialoge werden in einem Ergebnisbericht dokumentiert und veröffentlicht.

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