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Künstliche Intelligenz braucht Kompetenz und Weiterbildung
  • Künstliche Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt verlangt vor allem eins: neue Kompetenzen. Gleichzeitig werden die Halbwertszeiten des Wissens immer kürzer.
  • Gefragt sind daher neue und nachhaltige Formen der Kompetenzvermittlung im Kontext von KI.
  • Das BMAS fördert ausgewählte INQA-Lern- und Experimentierräume KI, um die digitale Arbeit im Sinne des Menschen zu erproben und mitzugestalten.
  • Fünf Förderprojekte setzen dabei einen Schwerpunkt auf Kompetenzentwicklung, Weiterbildung und Wissensaufbau in Betrieben.

Der Wandel der Arbeitswelt ist in vollem Gange. Eine spürbare Folge: Was Mitarbeiter*innen heute wissen, kann morgen schon überholt sein. Mit der Digitalisierung und insbesondere dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) nimmt die Geschwindigkeit der Transformation noch weiter zu. Was das konkret für Betriebe und Beschäftigte in verschiedenen Branchen und Berufsfeldern bedeutet, ist oft noch unklar. Das heißt aber auch: Vieles kann mitgestaltet werden. Auch neue Jobprofile und Beschäftigungsmöglichkeiten können entstehen. Sie alle eint: Wissensarbeit wird immer wichtiger. Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten INQA-Lern- und Experimentierräume KI unterstützen Betriebe und Beschäftigte dabei, die Zukunft der Arbeit im Sinne des Menschen zu gestalten und Erfahrungen mit dem Einsatz menschenzentrierter KI zu sammeln und weiterzugeben.

Schwerpunkt KI-Kompetenzentwicklung

Jedes Unternehmen, das KI-Anwendungen einführen will, benötigt eine Strategie, wie den Mitarbeiter*innen die notwendigen Kompetenzen vermittelt werden und wie sie motiviert werden können, die neue Technik anzunehmen. Das gelingt am besten, wenn die Beschäftigten von Beginn an miteinbezogen werden. Fünf der elf KI-Förderprojekte setzen einen Schwerpunkt daher in der Kompetenzentwicklung, der Weiterbildung und im Wissensaufbau und untersuchen, wie sich das in der Praxis erfolgreich umsetzen lässt:

  • KI-lias entwickelt KI-Prototypen für die Fertigung unter Einbeziehung der Beschäftigten.
  • SmaLeTax forscht an einer smarten Lernplattform am Beispiel der Steuerberatungsbranche.
  • KomKI entwickelt digitale Weiterbildungsbausteine für kleine und mittlere Unternehmen.
  • en[AI]ble erprobt einen digitalen Mentor für die Vermittlung von KI-Grundkenntnissen.
  • KI_Café unterstützt die Einführung von KI-Systemen durch individuelle Hilfestellungen.

KI-lias: mit den Beschäftigten kollaborative KI-Anwendungen entwickeln

Das Förderprojekt KI-lias der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) arbeitet gleich mit acht Industrieunternehmen zusammen. Im Fokus hierbei: die systematische Einbeziehung der Beschäftigten bei der Entwicklung, Auswahl und Einführung von KI-Anwendungen in der Fertigungsplanung, -steuerung und -umsetzung. So sollen kollaborative KI-Systeme entstehen, die sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die Arbeitsergebnisse nachhaltig verbessern. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie langfristig zu sichern. Der Lösungsansatz setzt auf „problem-based learning“ und entwickelt für jede*n Projektpartner*in eine individuelle prototypische KI-Anwendung. 

SmaLeTax: smart lernen, um die digitale Transformation zu bewältigen

KI beeinflusst alle Bereiche der Wirtschaft – manche weniger, andere mehr. Besonders stark davon betroffen ist laut einer Studie der Oxford University die Steuerberatung. Demnach könnten Steuerberater*innen in Zukunft zu 99 Prozent durch Computer ersetzt werden. Ähnlich gefährdet sind Wirtschaftsprüfer*innen und Buchhalter*innen. In Deutschland betrifft das insgesamt rund 750.000 Beschäftigte. Diese Berufsgruppe kann daher nur gesichert werden, wenn es gelingt, die Arbeit hin zu einer wissensintensiven Tätigkeit zu verschieben. Hier setzt das Förderprojekt SmaLeTax des Steuerberaterverbandes im Lande Bremen e. V. an. Es entwickelt eine Smart-Learning-Plattform. Mithilfe von KI sollen die Lerndaten und Kompetenzprofile der Beschäftigten ausgewertet und mit anderen Lernenden mit ähnlichen Qualifikationen und in ähnlichem Alter verglichen werden. So soll die Plattform konkret ermitteln können, wo Qualifikationsbedarfe vorliegen und wie diese didaktisch umgesetzt werden können.

KomKI: kleine und mittlere Betriebe bei der KI-Weiterbildung unterstützen

Die Vorteile der KI sind kein Selbstläufer, sondern können sich nur entfalten, wenn die betrieblichen Akteur*innen über die notwendigen KI-Kompetenzen verfügen. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellt das oft eine Herausforderung dar. Der INQA-Lern- und Experimentierraum KomKI, ein Projekt der FAW gGmbH Akademie Lübeck, entwickelt und erprobt daher eine digitale Weiterbildung, die sowohl die Unternehmensführung als auch die Beschäftigten und den Betriebsrat unterstützt. Der Kern von KomKI besteht in Weiterbildungsbausteinen für verschiedene Zielgruppen, die digital zur Verfügung gestellt werden. So können diese je nach Bedarf sowohl modular als auch zeit- und ortsunabhängig genutzt werden. Ziel ist außerdem, die Bausteine in bestehende betriebliche Netzwerke zu integrieren, z. B. in die Offensive Mittelstand

en[AI]ble: digitaler Helfer, um KI-Wissenslücken in KMU zu schließen

Ebenfalls an den Mittelstand richtet sich das Projekt en[AI]ble des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. in Düsseldorf (ifaa). Es entwickelt einen Digital-Mentor für KMU, da es diesen häufig schwerfällt, sinnvolle KI-Anwendungen in ihren Geschäftsprozessen zu erkennen und einzuführen. Oft fehlen dazu Ressourcen und Kompetenzen, oder bisherige Beratungen konzentrieren sich eher auf technische Fragen. Mit en[AI]ble entsteht dagegen eine Lösung für Führungskräfte, Beschäftigte und Betriebsrät*innen, die die Arbeits- und Organisationsgestaltung ganzheitlich betrachtet. Der digitale Mentor soll demnach KI-Grundwissen in die Betriebe tragen, alle Beteiligten dazu befähigen, Wissenslücken zu schließen, und so die Entwicklung von KI-Anwendungen ermöglichen, die für alle Seiten gewinnbringend sind.

KI_Café: Hilfe beim Einsatz von KI in produzierenden Unternehmen

Bei der Einführung einer so disruptiven Technologie wie einer KI-Anwendung ist es darüber hinaus wichtig, die Mitarbeiter*innen von Beginn an einzubinden und umfassend über die Chancen und Risiken zu informieren. Beim Förderprojekt KI_Café der Universität Bremen geht es um eine neuartige Einführungsstrategie mit umfassenden Informations- und Diskussionsmöglichkeiten. Gemeinsam mit zwei Partnerunternehmen aus dem produzierenden Gewerbe entwickelt und implementiert das Projekt ein neuartiges KI-basiertes System zur Beurteilung der Schneidenqualität von Fräswerkzeugen. Dieses soll den Mitarbeiter*innen an den Fräsmaschinen die Werkzeugvoreinstellung erleichtern.

Die INQA-Förderprojekte stärken die Wettbewerbsfähigkeit und ermöglichen soziale Innovationen

Kein Unternehmen kann es sich leisten, den zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz zu ignorieren. Die INQA-Lern- und Experimentierräume wollen zeigen, wie die Einführung von KI-Anwendungen mit sozialen Innovationen einhergehen kann, damit Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen profitieren. Smarte und gemeinschaftlich entwickelte Lösungen für Kompetenzentwicklung, Weiterbildung und Wissensaufbau können dabei die Beschäftigten fit für die nächste Phase der Digitalisierung machen. Über den weiteren Verlauf der Projekte können Sie sich hier informieren.

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